Neuer Wein aus der Pfalz probieren und kaufen.

Ein Genuss mit verschiedenen Namen
»Sauser«, »Rauscher« oder »Bitzler« so nennt ihn das trinkende Volk. Die einen lieben ihn süß, gleichsam frisch von der Kelter, wenn er noch Traubensaft ist und die Gärung den Geschmack kaum verändert hat. Echte Freunde des Federweißen hingegen verschmähen den Most in diesem Frühstadium und warten, bis er zu gären anfängt. Dann ist es oft eine Sache von Stunden, bis er den Höhepunkt des individuellen Geschmacks erreicht hat. Wenn der Traubenzucker schon fast vergoren ist, also kurz nach der ersten Gärung, färbt er sich weißlich. Er brotzelt nur noch leicht im Tank, in der Flasche oder im Glas und beginnt schon leicht herb zu schmecken. Es gibt Federweißen – Trinker, die ihn genau in diesem Zustand am liebsten mögen. Die meisten aber bevorzugen ein Zwischenstadium, was dazu führt, dass in vielen Haushalten Jahr für Jahr im Herbst ein systematisches Mischen und Experimentieren mit frischem und vergorenem Stoff beginnt.

Das rote Geschwisterchen
Immer beliebter wird seit einigen Jahren eine farbenfrohe Variante des Federweißen. Denn seit auch der Most von roten Sorten wie Dornfelder halbvergoren angeboten wird, haben manche Federweißen – Freunde die Farbe gewechselt und schwören auf »Federroten«. Er schmeckt tatsächlich etwas herber und ein bißchen nach Rotwein.Vor allem aber schmeckt er nach mehr.